Panchakarma Kur Teil 1 – Der Anfang

Einen wunderschönen Sonntag wünsche ich euch allen! Nachdem ich gerade erstmal meine Login Daten herausfinden musste, wurde mir bewusst, dass ich definitiv zu lange nichts geschrieben habe. Das wird sich nun ändern, da ich wieder etwas zu berichten habe 😉

In irgendeiner Wochenübersicht habe ich das Thema bereits angeschnitten: Panchakarma Kur. Das erste Mal habe ich den Begriff gehört, als ich folgendes Buch in den Händen hielt: Wildkräuter – Mein Lebensretter aus der Natur. Ralf Brosius, geb. 1952, war krebskrank und wurde zum Experten für Wildpflanzen, die seine Heilung unterstützten. Er hatte einen ayurvedischen Arzt, welcher mit ihm eine Panchakarma Kur machte. So viel oder so wenig zum Inhalt. Wer mehr über das Buch wissen möchte, kann auf den Link oben klicken und kommt direkt zur Amazon Seite. Ansonsten reicht erst einmal die Info aus, dass ich dieses Buch hatte und eben genau diese Sachen las.

Bereits vor einigen Monaten habe ich mich dann ein wenig über so eine Kur bzw ihre Kosten informiert, da man diese selber tragen muss. Meine Vorstellungen von 800 Euro wurden dann getoppt von der Realität. 1500 – 2000 Euro. Trotzdem behielt ich im Hinterkopf, dass ich diese Kur irgendwann einmal machen wollte um meinen Körper entgiften zu lassen und das Immunsystem zu stärken.

Am letzten Freitag war ich nun endlich bei einem ayurvedischen Arzt zu dem Vorgespräch. Nach der Anamnese, Pulsmessen und weiteren Untersuchungen bekam ich Ernährungs- und Lebenstipps sowie die Einnehmensweise zwei bestimmter Kräutermischungen in Teeform sowie einer rein pflanzlichen Tablette welche jeweils morgens und abends dazu gemischt werden soll. Diese Präparate werden voraussichtlich am Montag bei mir sein, so dass es also am Dienstag mit der Vorkur los gehen kann. Diese zieht sich über einen Zeitraum von drei Wochen hin und bereitet den Körper auf die Hauptkur vor. Sobald ich die Präparate hier habe, werde ich euch davon berichten.

Hier aber bereits einmal ein paar der Infos, welche ich mitbekommen haben:

Keinen Kaffee und keine Kohlensäure trinken. Am besten grüner Tee oder stilles Wasser. Keinen Käse, Sahne oder Joghurt. Gemüse nicht roh essen sondern kochen oder anbraten. Reis und Nudeln sind erlaubt (yay). Keine zu sauren Lebensmittel und vor allem, drei Mahlzeiten am Tag. Grundsätzlich ein bisschen Sport machen, weniger Stress, Yoga und Meditation.

Da ich aus dem letzten Jahr bereits weiß, dass man sich auch gut vegan ernähren kann, macht mir die Ernährung bzw. die Lebensmittel an sich keine „Probleme“. Allerdings habe ich ein Problem mit Regelmäßigkeiten, sprich, mit dem einhalten der drei Mahlzeiten. Aber ich denke, dass ist reine Gewohnheitssache und sollte nach ein, zwei Wochen wie von selbst gehen. Mit weniger Stress und Entspannung habe ich überhaupt kein Problem, da ich seit der Erkrankung sehr darauf achte mich nicht zu sehr zu belasten. Das kommt vielleicht immer mal wieder vor, jedoch kann ich mittlerweile dann gut „Stop“ sagen und wieder einen Gang runter schalten. Ab und an habe ich bereits geführte Meditationen mit Atemübungen gemacht. Daher ist auch dieser Punkt an sich kein Problem. Außer, dass ich es regelmäßig täglich für 15-20 Minuten machen sollte. Wo wir wieder bei meinem Problem mit der Regelmäßigkeit wären 😉 Wobei, je mehr ich darüber nachdenke, desto angenehmer finde ich den Gedanken von ein wenig Routine in meinem Alltag^^ Bleibt noch der Sport und Yoga. Ich denke, dass wird mir am Anfang am meisten Probleme bereiten. Mich aufzuraffen und wirklich regelmäßig (ha, da ist es schon wieder) Sport zu machen. Ich bin zwar in einem Fitnessstudio angemeldet, war allerdings schon ca. zwei Monate nicht mehr da. Warum ist das eigentlich immer das gleiche? Man meldet sich an, geht zuerst regelmäßig und motiviert hin und irgendwann kommt Mal was dazwischen. Und dann noch Mal und dann noch Mal und zack ist man raus. Wenigstens bietet mein Fitnessstudio auch Yogakurse an. So lässt sich beides schon mal gut verbinden.

Heute morgen habe ich übrigens einen großen Caramel Macchiato mit Sojamilch getrunken und einen vegetarischen Bagel gegessen und jetzt habe ich ein portugisisches Croissant mit Käse vor mir. Man sollte am besten natürlich immer sofort mit den Veränderungen anfangen, aber da ich eh nichts im Haus habe, wird heute noch mal Käse gegessen und Kaffee getrunken.

Ach ja, von einer Panchakarma Kur und der damit verbundenen neuen Lebensweise soll man übrigens auch abnehmen. Da ich im Moment von 77Kg bis 79kg hin und her tanze, ist das hoffentlich der Anstoß dazu, die zweite Hälfte auch endlich zu schaffen. Ab morgen bin ich dann zusätzlich auch auf kaltem Entzug. In den letzten drei Wochen habe ich nämlich erfolgreich eine KitKat Sucht aufgebaut. -.-

Ein Kommentar


  • martin j. wenger

    hallo Julie

    rein per zufall bin ich hier auf deinen bericht gestossen, und freue mich sehr darüber!
    wie geht es dir heute?

    ich werde nach indien gehen und sicher so eine kur machen.. 🙂

    liebe grüsse

    martin

    Februar 23, 2014

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