Südengland Reise 2014 Teil 3 – Krafttiere & St. Neclans Glen

Nach so einem intensiven Tag, konnte es auch nur eine intensive Nacht werden. Bereits in Glastonbury entstand in mir der Wunsch nur mit einem Schlafsack draußen in der Natur zu schlafen. Auf der einen Seite könnte ich ewig in die Sterne schauen, auf der anderen wollte ich noch mehr mit der Natur verbunden sein. Reiseführer Martin, welcher selber hin und wieder unter freiem Himmel übernachtet, ermöglichte mir dieses kleine Abenteuer und bot sich quasi als Beschützer an. Alleine als Frau hätte ich da wahrscheinlich doch meine Hemmungen gehabt. 

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Südengland Reise 2014 Teil 2 – Tintagel & der Atlantik

Ich verlasse Glastonbury mit gemischten Gefühlen. Auf der einen Seite wäre ich gerne länger geblieben, auf der anderen freue ich mich darauf, neue Orte zu entdecken und besonders auf den Atlantik! Die Fahrt dauert etwas mehr als zwei Stunden. Bevor wir jedoch nach Tintagel fahren, geht es etwas weiter südlich zur Atlantikküste. Während der Fahrt durch Cornwall ziehen weiche, hügelige Landschaften an uns vorbei.

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Südengland Reise 2014 Teil 1 – Glastonbury & Stonehenge

Diese Reise hat so viele innere Prozesse angeregt, dass ich sie gerne mit euch teilen möchte. In diesem Teil werde ich ein wenig über Glastonbury und Stonehenge berichten. Im zweiten Teil gibt es dann den Rest des Reiseberichtes und einen kleinen Einblick über das, was dadurch bei bzw. in mir passiert ist 😉 Auf jeden Fall kann ich diese Reise jedem empfehlen, egal in welcher Phase und Situation er sich gerade befinden. Schon vorweg kann ich sagen, dass diese Reise mir persönlich eine Menge Klarheit und viel Vertrauen in das Leben gegeben hat…

Alles fing vor einem Jahr an. Ich hörte die Hörbücher der Avalon Reihe von Marion Zimmer Bradley und wusst plötzlich „Ich muss nach Südengland“. Warum genau konnte ich nicht sagen, aber es fühlte sich richtig und wichtig an. Also suchte ich im Internet einfach ganz platt nach einer Avalon Reise und wurde recht schnell fündig.

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Der Weg zurück in meinen Körper

Eigentlich bin ich gerade im Urlaub und wollte diesmal bewußt nichts machen was mit weil du schön bist zu tun hat.  Und nun sitze ich hier mit meinem Handy und wische über  die Tastatur. Geht immerhin schneller als tippen. Eventuelle Fehler die sich mit dem Handy ja so gerne einschleichen werden später korrigiert.

Warum schreibe ich jetzt eigentlich? Ich denke viele Menschen haben nach einer Krebserkrankung ein „Körper Thema“. Man hat das Vertrauen in den eigenen Körper verloren.  

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Der Tag an dem ich mich verlor um mich wieder zu finden.

Heute vor drei Jahren sagte eine Ärztin zu mir, dass ich Brustkrebs hätte. Meine Welt löste sich Stück für Stück auf. Menschen gingen und was noch viel wichtiger war, alte Verhaltens- und Gedankenmuster verabschiedeten sich. Zunächst fühlte sich dies wie das Ende der Welt an. Man scheint sich gar selbst aufzulösen. Gekoppelt mit einer Todesangst. Man scheint ganz unten im Tal angekommen zu sein und weiß nicht ob man die Kraft hat den Berg zu erklimmen oder ob es einem überhaupt vorherbestimmt ist diesen zu besteigen. Jede geglaubte Sicherheit löst sich auf. Man steht in einem Nebel und sieht nichts mehr.

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Brustkrebs. Erfahrungsbericht Teil 3 – Die Psyche während der Chemo

Brustkrebs. Erfahrungsbericht Teil 2 – 6 Monate Chemotherapie

Brustkrebs. Erfahrungsbericht Teil 1 – Vom ersten Tasten bis zur Chemo

Leben lässt sich nur rückwärts verstehen…

…muss aber vorwärts gelebt werden. Als ich gestern den ersten Teil von der Diagnose bis Heute schrieb, sind mir selber rückblickend einige Lichter aufgegangen. Von Sachen, die in der Vergangenheit passiert sind, seien sie noch so schlimm gewesen, kann man oft auch ein „Ja, aber ohne das wäre dies nicht passiert“ ziehen. 2012 war definitiv nicht mein positivstes Jahr. Im Gegenteil. Ich kann mich, kaum an ein anderes so intensives, beschissenes Jahr erinnern. Ganz oft dachte ich „wann ist das alles endlich vorbei?“. Ich habe mich gestern Nachmittag noch mit einer Bekannten getroffen mit der ich auch ein wenig darüber sprach und war plötzlich selbst überrascht, als ich mich sagen hörte „Aber rückblickend sind diese ganzen beschissenen Sachen das beste was mir passieren konnte.“

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Von der Diagnose bis Heute Teil 1

Wie ihr ja bereits aus dem letzten Beitrag wisst, spiele ich mit dem Gedanken, mir die Brüste komplett entfernen zu lassen, weil mich immer wieder die Angst überkommt (insbesondere nach der letzten Nachsorge), das sich vielleicht irgendwo wieder ein Krebs manifestieren könnte. Wie ich in einem kleinem Nebensatz auch erwähnte, geht mir das eigentlich ziemlich gegen den Strich. Nach allem was ich in den letzten Monaten gelesen und gelernt habe, ist etwas abzuschneiden, keine Garantie dafür gesund zu bleiben. Im Gegenteil. Wenn man nicht an das Thema ran geht und einfach nur den kranken Teil, also das Symptom, abschneidet, besteht eher die Gefahr, dass sich das Symptom an anderer Stelle erneut manifestiert um auf die Ursache aufmerksam zu machen.

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