Der Weg zurück in meinen Körper

Eigentlich bin ich gerade im Urlaub und wollte diesmal bewußt nichts machen was mit weil du schön bist zu tun hat.  Und nun sitze ich hier mit meinem Handy und wische über  die Tastatur. Geht immerhin schneller als tippen. Eventuelle Fehler die sich mit dem Handy ja so gerne einschleichen werden später korrigiert.

Warum schreibe ich jetzt eigentlich? Ich denke viele Menschen haben nach einer Krebserkrankung ein „Körper Thema“. Man hat das Vertrauen in den eigenen Körper verloren.  

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Gegen wen kämpfst du eigentlich?

Immer wieder lese ich „Ich kämpfe weiter.“ oder „…hat den Kampf verloren“ oder auch Parolen wie „Kämpfe weiter, gib nicht auf! Jag den Mistkerl zum Teufel.“ und ich frage mich dabei, ob den Menschen eigentlich bewusst ist, was sie da schreiben. Gegen wen kämpft man, wenn man „Gegen den Krebs  kämpft“? Ist der Krebs eine eigenständige Persönlichkeit, etwas das von außen gekommen ist? Hat man irgendwann den Krebs auf der Straße beim Spaziergang getroffen, welcher dann vor einem Stand und sagte „So, ich nehme jetzt deine Brust in Besitz.“ und muss dieses lästige Wesen nun wieder los werden? Wie konnte es dem Krebs nur einfallen, sich auf meinem Grund und Boden niederzulassen?

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Leben lässt sich nur rückwärts verstehen…

…muss aber vorwärts gelebt werden. Als ich gestern den ersten Teil von der Diagnose bis Heute schrieb, sind mir selber rückblickend einige Lichter aufgegangen. Von Sachen, die in der Vergangenheit passiert sind, seien sie noch so schlimm gewesen, kann man oft auch ein „Ja, aber ohne das wäre dies nicht passiert“ ziehen. 2012 war definitiv nicht mein positivstes Jahr. Im Gegenteil. Ich kann mich, kaum an ein anderes so intensives, beschissenes Jahr erinnern. Ganz oft dachte ich „wann ist das alles endlich vorbei?“. Ich habe mich gestern Nachmittag noch mit einer Bekannten getroffen mit der ich auch ein wenig darüber sprach und war plötzlich selbst überrascht, als ich mich sagen hörte „Aber rückblickend sind diese ganzen beschissenen Sachen das beste was mir passieren konnte.“

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Von der Diagnose bis Heute Teil 1

Wie ihr ja bereits aus dem letzten Beitrag wisst, spiele ich mit dem Gedanken, mir die Brüste komplett entfernen zu lassen, weil mich immer wieder die Angst überkommt (insbesondere nach der letzten Nachsorge), das sich vielleicht irgendwo wieder ein Krebs manifestieren könnte. Wie ich in einem kleinem Nebensatz auch erwähnte, geht mir das eigentlich ziemlich gegen den Strich. Nach allem was ich in den letzten Monaten gelesen und gelernt habe, ist etwas abzuschneiden, keine Garantie dafür gesund zu bleiben. Im Gegenteil. Wenn man nicht an das Thema ran geht und einfach nur den kranken Teil, also das Symptom, abschneidet, besteht eher die Gefahr, dass sich das Symptom an anderer Stelle erneut manifestiert um auf die Ursache aufmerksam zu machen.

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1 2/3 Brüste und die Angst vor Krebs

Wie der ein oder andere von euch bereits weiß, arbeite ich seit acht Jahren als Make-up Artist. Deshalb habe ich auch ein wenig überlegt, ob ich diesen Beitrag so öffentlich schreiben soll. Immerhin wird man ja von seinen Klienten immer öfter „gegoogelt“ und natürlich würde ich mit den meisten nicht darüber sprechen, wie meine Brüste aussehen, was ich damit vor habe, geschweige denn das ich Krebs hatte.

Doch immer wenn ich das denke, wird eine andere Stimme in mir laut, die sagt „Ja, aber es gibt so viele Frauen denen es ähnlich geht und denen genau so ein Beitrag helfen könnte.“

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Vorkur Tag 1

Diesmal als kleines Video. Viel Spaß beim schauen 😉

Panchakarma Vorkur

Nachdem ich Sonntag noch mal schön Kaffee getrunken und Käse gegessen habe (gut, man könnte sich nun auch schlimmeres vorstellen. Jedoch stehen diese Dinge auf der „Dont“ Seite meiner Ernährungsliste), habe ich mich gestern mit den ersten Lebensmitteln eingedeckt. Keine Milchprodukte (obwohl ich Milch an sich, verdünnt mit Wasser für das Müsli essen bzw. trinken dürfte), Vollkornbrot, ein bisschen Gemüse, süße Äpfel, Grüner Tee, Basmati Reis, Müsli, Haferflocken, Hafermilch,…..

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Panchakarma Kur Teil 1 – Der Anfang

Einen wunderschönen Sonntag wünsche ich euch allen! Nachdem ich gerade erstmal meine Login Daten herausfinden musste, wurde mir bewusst, dass ich definitiv zu lange nichts geschrieben habe. Das wird sich nun ändern, da ich wieder etwas zu berichten habe 😉

In irgendeiner Wochenübersicht habe ich das Thema bereits angeschnitten: Panchakarma Kur. Das erste Mal habe ich den Begriff gehört, als ich folgendes Buch in den Händen hielt: Wildkräuter – Mein Lebensretter aus der Natur. Ralf Brosius, geb. 1952, war krebskrank und wurde zum Experten für Wildpflanzen, die seine Heilung unterstützten.

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Viel trinken entgiftet den Körper. Und was entgiftet die Seele?

Eigentlich wollte ich vor ein paar Wochen den neuen Artikel „Viel Wasser trinken, hilft viel“ nennen und euch das erzählen, was ihr wahrscheinlich schon längst wisst. Wenn man viel trinkt, regt das den Stoffwechsel an. Der Körper entgiftet und man nimmt besser und schnelle ab. Wenn ich mich an zwei Tagen relativ ähnlich gesund ernähre, davon an einem viel und am anderen wenig trinke, wiege ich am Tag nach dem weniger trinken, nicht wirklich weniger. Trinke ich hingegen viel, zeigt sich das am nächsten Tag deutlich auf der Waage.

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Schminken bei Chemotherapie

Falls ihr gerade noch mitten in der Chemotherapie oder kurz davor seid, könnt ihr in meinem Schminkvideo sehen, dass man in der Zeit nicht krank aussehen muss. Das Ganze wird durch die Echthaarbänder von „Weil du schön bist“ noch mal verstärkt. Diese sehen, da es sich um Echthaar handelt, täuschend echt aus und lassen sich, genau wie eigenes Haar, stylen, färben und waschen. Für mich persönlich war es während meiner Chemo die besten Wahl! Aber seht selbst:

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